3D-Bildanalyse von „Wurmlöchern“ auf der Basis von CT-Scans
Kalksteinproben wurden mit verschiedenen Chemikalien behandelt, um sie chemisch zu stimulieren und ihr Porenvolumen zu vergrößern. Es handelt sich zum einen um eine Säure und zum anderen um eine biologisch abbaubare Flüssigkeit. Aufgabe des Gesteinslabors war es, CT-Scans an den Proben durchzuführen und 3D-Modelle des neu entstandenen Porenraumes (wird oft auch als „Wurmlöcher“ bezeichnet) zu erstellen. Unsere 3D-Rekonstruktionen zeigen, dass die Säure wesentlich mehr Karbonat löst und breitere Kanäle bildet als die ungefährliche Flüssigkeit. Auf der anderen Seite ist das Wurmlochnetzwerk der abbaubaren Flüssigkeit sehr fein und weitverzweigt und daher deutlich besser geeignet als Transportweg für Kohlenwasserstoffe als die breiten aber kurzen Kanäle, die durch die Säure geschaffen werden.
Aktuelles
Wir stellen aus auf der Weltleitmesse zur Geothermie in Offenburg:
Am 26. und 27. Februar 2026 können Sie uns an Stand 124 in der Edeka-Halle treffen.
Wir freuen uns, Sie dort zu sehen.

Gesteinslabor Dr. Eberhard Jahns ist Projekt- und Forschungspartner im Rahmen des HENRI (Hydrogen Energy Reservoir) Projekts.
Unser Hauptaugenmerk liegt in der Bestimmung des Einflusses von H2 auf das Deckgebirge. Neben anderen Parametern bestimmen wir hierzu den Sperrdruck am Deckgebirge mit unterschiedlichen Gasen und Gasgemischen von Wasserstoff und Methan.
Ergebnisse wurden im Rahmen der dritten HENRI Konferenz im September 2025 in Bratislava präsentiert.


