3D-Bildanalyse von „Wurmlöchern“ auf der Basis von CT-Scans
Kalksteinproben wurden mit verschiedenen Chemikalien behandelt, um sie chemisch zu stimulieren und ihr Porenvolumen zu vergrößern. Es handelt sich zum einen um eine Säure und zum anderen um eine biologisch abbaubare Flüssigkeit. Aufgabe des Gesteinslabors war es, CT-Scans an den Proben durchzuführen und 3D-Modelle des neu entstandenen Porenraumes (wird oft auch als „Wurmlöcher“ bezeichnet) zu erstellen. Unsere 3D-Rekonstruktionen zeigen, dass die Säure wesentlich mehr Karbonat löst und breitere Kanäle bildet als die ungefährliche Flüssigkeit. Auf der anderen Seite ist das Wurmlochnetzwerk der abbaubaren Flüssigkeit sehr fein und weitverzweigt und daher deutlich besser geeignet als Transportweg für Kohlenwasserstoffe als die breiten aber kurzen Kanäle, die durch die Säure geschaffen werden.
Aktuelles
Mit der Neuanschaffung des modernen thermischen Dilatometers DIL 502 Expedis® Select der Firma Netzsch erweitern wir unsere Möglichkeiten zur präzisen Untersuchung der thermischen Eigenschaften von Gesteinen und mineralischen Werkstoffen. Wir haben nun die Möglichkeit, gemäß DIN EN 14581:2004, ASTM D4535-13e1 (2013) oder mit einem speziell an die Bedürfnisse des Kunden angepassten Messprogramm den linearen thermischen Ausdehungskoeffizienten zu bestimmen. (für weitere Informationen siehe Thermisches Dilatometer).
Das vom Freistaat Thüringen geförderte Vorhaben wurde durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.
Die EAGE GET Konferenz mit Ausstellung findet in diesem Jahr in Deutschland statt:
Das Gesteinslabor Dr. Eberhard Jahns wird auch 2026 als Aussteller daran teilnehmen. Vom 02. bis 06.11.2026 treffen Sie uns an Stand 31 im HCC in Hannover.
Wir würden uns sehr freuen, Sie an unserem Stand begrüßen zu dürfen.

Gesteinslabor Dr. Eberhard Jahns ist Projekt- und Forschungspartner im Rahmen des HENRI (Hydrogen Energy Reservoir) Projekts.
Unser Hauptaugenmerk liegt in der Bestimmung des Einflusses von H2 auf das Deckgebirge. Neben anderen Parametern bestimmen wir hierzu den Sperrdruck am Deckgebirge mit unterschiedlichen Gasen und Gasgemischen von Wasserstoff und Methan.
Ergebnisse wurden im Rahmen der dritten HENRI Konferenz im September 2025 in Bratislava präsentiert.


