Permeabilität

Die Durchlässigkeit ist ein wichtigsten Parameter, wenn es um die Bewertung von Speichergesteinen und ihren Deckschichten geht. Wir bieten Permeabilitätsmessungen mit Gas und mit Flüssigkeiten an. Gaspermeabilitätsmessungen können u.a. mit Luft, Stickstoff oder Helium durchgeführt werden. Kubische und zylindrische Proben variabler Größen können unter Oberflächen-, wie auch in situ-Bedingungen untersucht werden. Messungen unter einem erhöhten Umschließungsdruck sind vor allem für Proben aus großer Teufe sinnvoll, die aufgrund von Druckentlastung zur Bildung von Mikrorissen neigen. Gas- und Fluidfluss entlang potentieller Mikrorisse würden zu künstlich erhöhten Permeabilitätswerten führen. Messungen unter simulierten in situ-Bedingungen hingegen schließen diese Mikrorisse und erlauben die Bestimmung der tatsächlichen in situ-Permeabilität. Darüber hinaus liefern wir Klinkenberg-korrigierte Permeabilitätswerte auf der Basis des Darcy-Gesetzes.

Bei nicht zu kleinen Permeabilitäten (k ≥ 5x10-18m2) kann zusätzlich mit Hilfe hochgenauer und schnell reagierender Massenflussmeter quasi ein Monitoring (kontinuierliche Aufzeichnung) der Permeabilität bei laufender Verformung durchgeführt werden (z.B. im Rahmen von Triaxialexperimenten).

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Aktuelles

16.06.2026 · GET2026

Die EAGE GET Konferenz mit Ausstellung findet in diesem Jahr in Deutschland statt:

Logo Get2026

Das Gesteinslabor Dr. Eberhard Jahns wird auch 2026 als Aussteller daran teilnehmen. Vom 02. bis 06.11.2026 treffen Sie uns an Stand 31 im HCC in Hannover.

Wir würden uns sehr freuen, Sie an unserem Stand begrüßen zu dürfen.

29.04.2026 · DGMK Frühjahrskonferenz 2026

Die DGMK/ÖGEW Frühjahrstagung ist zum zweiten Mal on Tour und wir sind - wie immer - dabei!

Treffen Sie uns in Münster an Stand 32 im Obergeschoss, wir freuen uns auf Ihren Besuch!

03.02.2026 · Projekt HENRI

Gesteinslabor Dr. Eberhard Jahns ist Projekt- und Forschungspartner im Rahmen des HENRI (Hydrogen Energy Reservoir) Projekts.

Unser Hauptaugenmerk liegt in der Bestimmung des Einflusses von H2 auf das Deckgebirge. Neben anderen Parametern bestimmen wir hierzu den Sperrdruck am Deckgebirge mit unterschiedlichen Gasen und Gasgemischen von Wasserstoff und Methan.
Ergebnisse wurden im Rahmen der dritten HENRI Konferenz im September 2025 in Bratislava präsentiert.