Kompressiver Triaxialtest mit gleichzeitiger Ultraschall- und Permeabilitätsmessung
Eine Probe des niedrigpermeablen und gering porösen Dethlingen-Sandsteins (k: 0.04 mD, φ: 4.5%) wurde bei einem Umschließungsdruck von 10 MPa mit einer Axiallast von 250 MPa deformiert. Der Versuchsverlauf ist im Diagramm unten dargestellt. Während die Spannungs-Verformungs-Kurve (grün) noch linear ansteigt, haben die S-Wellen (rote Kreuze) schon ihre maximale Geschwindigkeit überschritten und verlangsamen sich. Grund dafür ist die einsetzende Bildung von Mikrorissen und die damit einhergehende Zerstörung des Probenzylinders von innen heraus. Sobald sich die einzelnen Mikrorisse vernetzen, verlangsamen sich auch die P-Wellen (rosa Dreiecke) und die Gaspermeabilität (blaue Kurve) steigt schlagartig an. Aus der Beziehung zwischen den Geschwindigkeitsänderungen von P- und S-Wellen kann geschlossen werden, dass die Mikrorisse parallel zur größten einengenden Hauptspannung σ1 und senkrecht zur kleinsten einengenden Hauptspannung σ3 liegen (siehe auch Braun & Jahns 1998).
Aktuelles
Wir stellen aus auf der Weltleitmesse zur Geothermie in Offenburg:
Am 26. und 27. Februar 2026 können Sie uns an Stand 124 in der Edeka-Halle treffen.
Wir freuen uns, Sie dort zu sehen.

Gesteinslabor Dr. Eberhard Jahns ist Projekt- und Forschungspartner im Rahmen des HENRI (Hydrogen Energy Reservoir) Projekts.
Unser Hauptaugenmerk liegt in der Bestimmung des Einflusses von H2 auf das Deckgebirge. Neben anderen Parametern bestimmen wir hierzu den Sperrdruck am Deckgebirge mit unterschiedlichen Gasen und Gasgemischen von Wasserstoff und Methan.
Ergebnisse wurden im Rahmen der dritten HENRI Konferenz im September 2025 in Bratislava präsentiert.


